Die 18. Woche 2025

Montag, 28. April:

Von Zeit zu Zeit sollten Nähmaschinen sauber gemacht werden, damit sie noch gescheit nähen. Für diesen Zweck habe ich ein paar Mini-Staubsaugerdüsen. Damit wollte ich heute bei meiner großen Maschine das Innere aussaugen, blöderweise ist mir dabei eine dieser kleinen Düsen abgegangen und in den Greiferbereich reingefallen. Ich habe es nicht geschafft, sie irgendwie da rauszufischen und musste die Maschine deshalb unten komplett aufschrauben, um sie wieder herauszuholen. So wurde aus dem „nur mal eben kurz die Fusseln aus der Maschine saugen“ im Endeffekt eine ganze Stunde – wie ich sowas liebe ☹
So ein Gerät hat ja erstaunlich wenig Innenleben für das viele Geld, das sie kostet:

Bei Leos Abendspaziergang lag ein Skelett neben dem Weg, der Größe nach wohl ein Reh:


Dienstag, 29. April:

Schönes Wetter, also eine gute Gelegenheit, die jährliche Gartenmöbel-Reinigung durchzuführen. Bislang habe ich sie immer mit einer Bürste gescheuert, aber heute habe ich zum ersten Mal den Hochdruckreiniger dafür benutzt. Das funktionierte super, und wider Erwarten auch ohne dass die Stühle durch die Gegend flogen.


Mittwoch, 30. April:

Gestern kam ein Paket mit einer Heißluftfritteuse an. Ich habe sie heute zum ersten Mal ausprobiert, allerdings nicht zum Kochen, sondern zum Backen, und habe Muffins darin gemacht. Leider passt unsere kleine Muffin-Form so gerade eben nicht hinein, aber ich habe die Muffins in eine kleine Kuchenform gestellt, das ging auch:

Es sind Eierlikör-Muffins mit Schokostreuseln, und sie sind sehr gut darin geworden. Die Backzeit ist kürzer als im Backofen, und vor allem muss das Teil nicht ewig lange vorgeheizt werden, sondern nur drei Minuten.

Mittags war ich Spargel holen und anschließend an einem der riesigen Felder spazieren, an denen Mais angebaut wird, von dem jetzt noch nicht viel zu sehen ist:


Donnerstag, 1. Mai:

Heute kam netter Besuch zum Kaffeetrinken. Dazu gab es von Leo seine äußerst leckere Mascarpone-Torte, diesmal nicht mit Heidelbeeren, sondern mit Erdbeeren:

… und ich habe nochmal Eierlikör-Muffins im Airfryer gebacken, heute nicht mit Schokostreuseln, sondern mit Heidelbeeren:

Ich habe inzwischen eine Muffin-Form bestellt, die in den Airfryer passt, so dass die Muffins in Zukunft hoffentlich auch optisch etwas mehr hermachen werden.


Freitag, 2. Mai:

Beim Hundespaziergang heute morgen bin ich an einem Weinfeld vorbeigekommen, das nun keins mehr ist – alle Weinstöcke sind, wie inzwischen bei so vielen anderen Weinfeldern, herausgerissen worden:

Nachmittags kam Audrey, die coiffeuse à domicile, also eine Friseurin, die Hausbesuche macht, und hat meine Haare wieder zu einer Frisur verwandelt. Sie kommt schon seit einigen Jahren zu uns; früher zu Leos Mutter, bei der es ja nicht so einfach gewesen wäre, sie in einen Frisiersalon zu transportieren, und mittlerweile kommt sie zu mir, um meine Haare zu machen. Sie macht nur Hausbesuche, sie hat keinen Salon, sonst würde ich auch dorthin fahren, denn macht das sehr gut und ist außerdem sehr nett.


Samstag, 3. Mai:

Kaum berichtenswertes heute, etwas Ordnung im Garten geschaffen.

Das Gemüse für die Nudeln mit Burrata kam heute abend nicht aus dem Ofen, sondern aus dem Airfryer – auch dafür ist das Gerät sehr gut geeignet:


Sonntag, 4. Mai:

Morgens habe ich Käsekuchen-Muffins gebacken, die eigentlich in den Airfryer sollten, aber da der Teig total flüssig war, die neue Muffinform noch nicht da ist und ich keine Käsekuchen-Suppe riskieren wollte, habe ich sie lieber im Backofen gebacken. Sie sind nicht sehr fotogen geworden, daher spare ich mir hier ein Foto.

Dafür gibt es eins von dem schönen Himmel heute vormittag beim Spaziergang:

Das Renovierzimmer ist inzwischen wieder fast in dem Zustand, in dem es war, als die Gipskartonplatten von der Wand fielen:

Mal sehen, ob es nächste Woche immer noch ständig um die neue Heißluftfritteuse geht 😄

Kommentare:

  1. Hallo
    Da ich zufälligerweise bei „Draussen nur Kännchen“ auf Euren Blog gestossen bin, hab ich nun in den letzten Tagen tatsächlich alle Einträge durchgelesen. Chapeau (-: Was ihr alles geschafft habt, seit Ihr Deutschland verlassen habt, hat mich beeindruckt.
    Ich spielte und spiele mit dem Gedanken, dass ich die Schweiz irgendwann in Richtung Bretagne verlasse… Aber noch sind es Träume und Ideen. Durch euren Blog hab ich nun auch einen kleinen Einblick bekommen, wie und was dass da in Frankreich doch anders läuft als bei uns…
    Herzlichen Dank für diese tollen Einblicke!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Silvia

    1. Hallo Silvia,
      herzlichen Dank für diesen netten Kommentar 🙂 Über solche Reaktionen freue ich mich ja immer sehr!
      Liebe Grüße zurück!

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