Die 1. Woche 2026

Jetzt also 2026. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich mir das merke und nicht mehr 25 schreibe.

Ich werde meine wöchentlichen Zusammenfassungen jetzt nicht mehr wie vorher in die einzelnen Wochentage unterteilen, sondern einfach mehr oder weniger geordnet herunterschreiben – dann fällt weniger auf, dass an manchen Tagen so gut wie nichts passiert, das hier im Blog erwähnenswert wäre.

Wie ich vermutet hatte, haben sich nicht alle Leute hier im Ort an das Böller-Verbot in der Silvesternacht gehalten. Um Mitternacht knallte es in unserer Straße – zu kurz, um Gaston aufzuwecken, und lang genug, dass Elly es hörte und zitternd im Wohnzimmer stand. Aber sie hat sich nach einer halben Stunde wieder beruhigt.

Am Ende des letzten Jahres bin ich ein paar Tage lang nur mit Elly spazieren gegangen, da Gaston humpelte, nachdem er an einem Abend hinter einem Reh hergesprintet ist und sich dabei wohl das Bein gezerrt oder gestaucht oder ähnliches hat. Er ist halt nicht mehr der Jüngste, und ab und zu passiert ihm sowas. Nach ein paar Tagen ist es dann wieder weg, so auch diesmal. Die Spaziergänge nur mit Elly waren jedenfalls sehr angenehm und auch wesentlich länger als wenn ich mit beiden gehe. Elly ist halt immer an der Leine und interessiert sich nicht für Radfahrer, Jogger o.ä., man kann mit ihr stressfrei überall gehen, ohne ständig die Gegend auf irgendwelche sich bewegenden Objekte scannen zu müssen. Hier waren wir z.B. am Château Fontesteau:

… links vor dem Château ist dieser Teich, ohne Enten diesmal:

Dieses Jahr fing dann sehr eisig an, wir hatten Minustemperaturen, Nebel und sehr schönen Raureif, wie oben auf dem ersten Foto oben zu sehen ist, und hier auch:

In dieser Woche habe ich mich recht lange mit Fotobearbeitung beschäftigt. Hier im Blog bearbeite ich die Fotos ja kaum, ich verkleinere sie halt und nehme manchmal Farbschleier raus oder so – ich habe sie hier lieber realistisch. Andererseits liebe ich es, Fotos zu bearbeiten, Farben zu ändern, mit Filtern herumzuprobieren oder ähnliches. Zum Beispiel so etwas:

Da ich diese bearbeiteten Fotos hier im Blog normalerweise nicht zeige, ich aber auch nicht einfach nur so für mich Fotos bearbeiten will, poste ich jetzt jeden Tag eins dieser Fotos auf Instagram (@bjmedoc) – mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Außerdem habe ich einen Schritt ins Fediverse getan und teste Pixelfed als Alternative zu Instagram. Ich kann noch nicht viel dazu sagen, da ich erst wenige Tage dabei bin. Sieht aus wie Instagram, hat aber keine Werbung, und mir werden dort nicht ständig Hunde- und Katzenvideos angezeigt. Wobei ich manche dieser KI-generierten Videos auf Instagram einfach total witzig finde, z.B. die beiden Katzen Mittens und Tabs (@tabbytopics), die die Welt bereisen und deren Hauptthema Essen ist. Völlig irre, wie realistisch diese Videos aussehen.

Das Thema KI in Blogs wird zur Zeit an manchen Stellen im Internet ja ziemlich heiß diskutiert. Ich würde nicht mal auf die Idee kommen, Texte hier im Blog von einer KI bearbeiten oder gar komplett schreiben zu lassen (ich habe es einmal ausprobiert, das hat mir gereicht). Es gibt Leute, die machen das – meinetwegen sollen sie es tun, wenn sie es entsprechend kennzeichnen.
KI-erstellte Bilder im Blog sind ein weiteres Reizthema, auch da gehen die Meinungen weit auseinander darüber, ob man das „darf“ oder nicht. Mal abgesehen davon, dass eine Bilderstellung per KI viel Strom verbraucht und man schon deswegen nicht wegen jeder Kleinigkeit ChatGPT in Anspruch nehmen sollte, finde ich auch beim Punkt KI-Bilder, dass das jede/-r Bloggende selbst wissen und entscheiden muss. Wenn ich hier KI-erstellte Bilder verwenden wollen würde, würde ich mich ganz sicher nicht von irgendwelchen selbsternannten Internet-Verbesserern davon abhalten lassen. Die zwei (drei?) KI-erstellten Bilder, die hier irgendwann mal erschienen sind, habe ich übrigens als solche gekennzeichet.

Inzwischen ist der Nebel wieder verschwunden. Gestern Vormittag brachte die Sonne den Raureif in den Bäumen zum schmelzen, überall auf der Erde lagen kleine Eisbröckchen bzw. fielen auf uns runter. Der Wald, der in dem Foto oben ganz weiß verziert war, sah gestern schon wieder „normal“ aus:

Heute früh, also Sonntag, ein Kälterekord (in diesem Jahr 😊) mit minus 6 Grad, und alles war wieder weiß:

Ich habe die Statistik meiner Wander-App ausgewertet, die ich immer dann mitlaufen lasse, wenn ich mit den Hunden spazieren gehe. Heraus kam, dass ich im Jahr 2025 929,72 Kilometer mit den Hunden spaziert bin. In 2024 waren es 994,47 Kilometer – da war es mehr, weil ich wegen Leos Fuß-OP ca. 2 Monate sowohl vormittags als nachmittags mit den Viechern gegangen bin. Hundertprozentig genau sind diese Aufzeichnungen nicht, denn manchmal vergesse ich vor dem Spaziergang, das Teil einzuschalten, manchmal auch es hinterher wieder auszuschalten. Also so ungefähr gleicht sich das aus.

Seit kurzem ist dieser Blog übrigens Teil eines Webrings. Ganz unten hier auf der Seite kann man zum nächsten und zum vorhergehenden im Ring klicken, und hier viele neue Blogs entdecken.

Kommentare:

  1. Hallo Barbara,

    schön dass Du wieder unterwegs mit dem Blog bist, ich schau immer wieder gerne rein, nicht nur Fotos sondern auch mal schauen was die da in Südfrankreich so machen.

    Mit Deinen 930 Kilometern hätte ich nicht gerechnet,die Hunderunden sehen immer eher kurz aus – ganz schön taff, Hut ab!

    Und Fotos, naja, KI kann ja Unglaubliches, aber meine Fotos mache ich selbst und alle werden bearbeitet, etwas wegschnibbeln, etwas Farbe oder Kontrast dazu. Fertig, keine KI. Es gibt aber sehr schöne KI Fotos z.B. bei Frau wortperlen.de, die erzeugt da Kunstwerke, da schnallst Du ab. Also ich schnall da regelmässig ab :-)

    Und auf Deinen Fotos freu ich mich jedesmal, Gaston zu entdecken, in den hab ich mich voll verguckt.

    So viele Wörter.

    Danke für Deinen Fleiss hier und dass Du dran bleibst.

    Beste Grüsse.
    Andi

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