Eine Woche ohne Heizung. Montag und Dienstag ging es noch, ab Mittwoch wurde es ungemütlich kälter, verbunden mit stürmischem Wind. Im ersten Stock haben wir ja die Klimaanlagen, mit denen wir auch heizen können, das ist ganz ok. Unten haben wir kleine elektrische Heizkörper aufgestellt, die nicht wirklich viel bringen. Aber für ein paar Tage lässt sich das aushalten, selbst die morgendlichen 15 Grad in der Küche bei frischen 3 Grad draußen. Und angeblich geht es ja Montag weiter mit der Installation der Wärmepumpe …
Für die Vögel ist allerdings Frühling, letzten Montag habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr einen Kuckuck gehört.
Auf dem Foto oben, das von Dienstag ist, sieht man, wie grün die Bäume schon sind.
Mittwoch gab es auch noch Regen zusätzlich zur Kälte.
Donnerstag schien zwar wieder die Sonne, trotzdem habe ich für die Hundespaziergänge die Winterjacke hervorgeholt.
Man soll sich ja auch selbst mal eine Freude machen, nicht wahr? 🙂 Deshalb habe ich einen gebrauchten Fotoapparat gekauft, genauer gesagt eine Bridge-Kamera, womit ich schon seit längerer Zeit geliebäugelt hatte. Letzte Woche habe ich ein recht günstiges Exemplar entdeckt und bestellt, seit Dienstag ist sie da, und obwohl sie gebraucht ist, ist sie tiptop in Ordnung.

Mein Handy macht zwar qualitativ nicht schlechte Fotos, aber die Möglichkeiten mit dieser Kamera sind schon umfangreicher. Sie hat einen enormen Zoom – hier ist z.B. die Kirche 1,14 km entfernt (grad auf der Karte nachgemessen), und wenn man genau hinsieht, kann man sogar erkennen, dass es zwanzig vor zwölf ist 🙂:

Der Trecker, der da oben zu sehen ist, hier nochmal aus einer anderen Perspektive, als wir näher dran waren:

… und zwar ungefähr von diesem Standpunkt aus fotografiert, da sieht man ihn mit bloßem Auge ganz klein:

Ein Buchfink:

Auch schöne Makroaufnahmen kann die Kamera:

Dieses Foto vom Freitag, mal wieder mit Barney, entstand allerdings mit dem Handy, da die Kamera als tägliche Begleiterin etwas zu unhandlich ist:

Für meine Fotos habe ich nun die Internetseite umfunktioniert, die ich früher für meine Webdesign-Tätigkeit genutzt habe, barbarajany.com. Ich brauche keine Werbung mehr für mein Webdesign, da ich keine neuen Websites mehr erstelle (höchstens noch privat), ich betreue nur noch die Seiten, die ich früher für KundInnen umgesetzt habe. Auf meiner Website zeige ich jetzt daher lieber das, was mir aktuell viel Freude macht, nämlich meine Fotografie.
Die Seite habe ich erst vor kurzem umgebaut – falls jemandem etwas auffällt, was da nicht funktioniert, bitte gerne melden, ich freue mich immer über solches Feedback. Ich teste zwar viele Browser-/Gerätekombinationen, aber halt nicht alle, da kann es mal passieren, dass irgendwo irgendwas hakt.
Kürzlich hatte ich übrigens ein Erlebnis, das mir gezeigt hat, dass sich offensichtlich nicht alle Leute, die Internetseiten machen, über solche Hinweise freuen, denn da passierte folgendes:
Ich lese Blogs über einen Feedreader, den Inoreader – mit dem sehe ich auf einen Blick, ob es in einem meiner abonnierten Blogs etwas Neues gibt. Bei einem dieser Blogs wurde nie das Artikelbild angezeigt, also das erste Bild oben im Beitrag, obwohl im Text immer stand, dass es mit irgendeiner KI erstellt wurde. Irgendwann, als ich das mal wieder gelesen und grad nichts anderes zu tun hatte, habe ich den Blogbetreiber kurz angeschrieben und ihn darauf hingewiesen, weil ich dachte, er freut sich darüber, so wie ich mich freuen würde. Und dass er dann sowas in der Art wie „Danke, schau ich mir mal an“ antworten würde, so wie ich es tun würde.
Tja, falsch gedacht. Denn als Antwort kam „… ist aber seltsam … bei mir wird es korrekt angezeigt … vielleicht ist bei dir was falsch eingestellt … hast du mal einen anderen Feedreader probiert …“. Da hat’s mir eigentlich schon gereicht. Ich habe trotzdem noch geantwortet, dass das nur bei seinem Blog nicht funktioniert, und dass man einfach eine klitzekleine Funktion in eine der WordPress-Dateien einfügen kann, damit ist das Problem behoben. Aber daraufhin kam wieder ein Vorschlag, was ICH tun sollte: ich könne die Seite mit dem Finger nach unten ziehen, dann würde das Bild angezeigt. Nein, kann ich nicht, denn an einem PC funktioniert es bekanntlich schlecht, irgendwas mit einem Finger irgendwohin zu ziehen, und außerdem geht es darum auch gar nicht. Ich wollte einfach nur freundlich darauf hinweisen, dass mir etwas aufgefallen war, was leicht behoben werden könnte. Aber offensichtlich reagieren manche Menschen darauf anders, als ich es tun würde. Egal – diesen Blog lese ich eh nicht mehr, er war ohnehin nicht besonders interessant. Und falls mir künftig an einer Internetseite ein Fehler auffällt, werde ich das wohl für mich behalten.
Die neuen Hühner, die letzten Sonntag hier eingezogen sind, bzw. im Hühnerstall, haben sich gut eingewöhnt. Sie gehen inzwischen abends alleine in den Stall und haben auch ganz fix gelernt, dass es was Leckeres zu essen gibt, wenn Leo morgens mit der Schüssel ankommt:

Außerdem habe ich diese Woche bei Thomas etwas gelesen, worüber ich selbst schon öfter nachgedacht habe, nämlich was mit den digitalen Hinterlassenschaften eines Menschen nach seinem Tod passiert. Bzw. nachgedacht habe ich natürlich über meine digitalen Hinterlassenschaften nach meinem Tod. Ich habe das Thema noch nicht zu Ende gedacht. Das, was bei Facebook oder Instagram von mir existiert, ist keine große Überlegung wert – bei Facebook bin ich sowieso nur wegen irgendwelcher Gruppen, bei Insta sind ein paar Fotos zu sehen, egal. Aber was ist mit all den Websites, mit all dem anderen, was auf irgendwelchen Servern liegt? Leo hat zwar Zugang zu meinem Password-Safe, aber dadurch weiß er nicht, welche Internetseiten bei welchem Hoster sind, wie die Hoster überhaupt heißen, was wo gekündigt werden müsste, wie und wo man ggfs. Datenbanken löscht, etc … Das sollte ich wohl mal für die Nachwelt aufschreiben.