Die 18. Woche 2026

Diese Woche war wettertechnisch sehr abwechslungsreich, von sommerlich heiß mit und ohne Gewitter bis total verregnet.

39 Grad allerdings nur im Auto, draußen war es noch nicht so heiß.

Wie üblich zu dieser Zeit sind auch jetzt wieder die Felder hinter unserem Garten zum Urwald geworden, in dem die Hunde nur zu erahnen sind:

Die Äpfel an den Bäumen sind schon als solche erkennbar:

… und auch am Wein sind schon die Traubenansätze zu sehen:

Auf den Waldwegen sind weiße Teppiche aus Robinien-Blüten:

Am Montag war ich in Saint Estèphe und habe auf dem Rückweg Fotos an der Gironde gemacht:

Mittwoch war gemeinsamer Hundespaziergang:

Donnerstag haben wir zwar nicht in den Mai getanzt, aber in den Mai Doppelkopf gespielt. Selten hatte ich auch mal gute Karten:

Freitag fanden wie jedes Jahr am ersten Mai die Foulées Cissacaises statt, das sind Wettläufe, und zwar ein Halbmarathon, eine Strecke über 10 KM und zwei kurze Strecken für Kinder. Wie jedes Jahr sind wir natürlich wieder nicht mitgelaufen.

Wie ich im März berichtet hatte, wollten wir an zwei Stellen im Garten Blumenwiesen anlegen. So richtig nach Blumenwiese sieht das noch nicht aus, aber zumindest scheint nicht alles, was da wächst, Unkraut oder Gras zu sein:

Mit der „neuen“ Kamera habe ich mich an einem Vollmond-Foto versucht. Es ist zwar noch nicht super-toll, aber immerhin besser als meine Handy-Mond-Fotos:

Samstag war es ziemlich verregnet. Als ich mit den Hunden unterwegs war, fing es an, zu schütten, als das Auto noch ein ferner Punkt irgendwo am Horizont war:

Abends sind wir beim Zappen bei einer Sendung hängengeblieben, in der verstorbene MusikerInnen augenscheinlich „zum Leben wiedererweckt“ worden waren und irgendwie KI-animiert mit noch lebenden MusikerInnen auf der Bühne standen und sangen. Gesehen haben wir die No Angels zusammen mit einem Amy-Winehouse-Klon, und Sasha mit einem Freddie-Mercury-Klon. Das Ganze war so ziemlich das Allerübelste, das ich in letzter Zeit gesehen habe. Ich finde es auch ziemlich unverschämt, so etwas überhaupt mit Verstorbenen zu machen, die nicht mehr widersprechen können – ich kann mir nicht vorstellen, dass Freddie Mercury irgendein Interesse daran gehabt hätte, gemeinsam mit Sasha auf der Bühne irgendein albernes Sasha-Lied zu singen. Die noch lebenden „Stars“ (wenn man sie so bezeichnen mag) im Studio fanden das alles offensichtlich total geil und haben sich selbst abgefeiert. Gruselig.
Wir sind dann schnell rüber zu Netflix geflüchtet, wo wir grad „How to get to heaven from Belfast“ schauen. Die ersten Folgen fand ich eher so naja. Die Charaktere sind mir etwas zu überdreht und zu anstrengend. Zum Ende scheint nun ein wenig Spannung aufzukommen.

Beim heutigen Sonntagsspaziergang unter grauem Himmel zwitscherte mal wieder eine Nachtigall so schön, dass ich das festhalten musste:


Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button von dort geladen und abgespielt.

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