Die 28. Woche 2026

Auch in dieser Woche gibt es hier schon am Samstag was zu lesen, da am morgigen Sonntag 12-von-12-Tag ist. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, wie ich morgen 12 Fotos zusammenkriegen werde, denn bei den angesagten 40 Grad werde ich wohl nicht freiwillig einen Fuß vor die Tür setzen.

Das Foto da oben vom frühen Montag-Morgen-Spaziergang sieht aus, als ob ich mit mehreren seltsamen Gestalten unterwegs war – es waren aber nur die morgendlich langen Schatten der Weinstöcke.

Montag nachmittag war es mit 39 Grad mal wieder kaum draußen auszuhalten. Ich konnte leider nicht im Haus bleiben, sondern hatte einen Termin bei der Kiné, der Physiotherapeutin, die aber glücklicherweise klimatisierte Räume hat. Danach war ich noch einkaufen und dann sehr froh, als ich wieder zuhause war.

Wenn ich mal bei Instagram reinschaue, was nicht sehr häufig vorkommt, werden mir in letzter Zeit öfter irgendwelche Hühner-Filme angezeigt. Einer davon hat mich inspiriert, unseren Hühnern heute mal ein Stück Wassermelone zu geben, die hatten sie bislang noch nie. Wie üblich, wenn sie etwas nicht kennen, blieben sie erstmal in sicherer Entfernung und beäugten das rote Ding mißtrauisch:

Sobald dann aber eine anfing, daran herumzupicken, wollten die anderen auch was haben:


Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button von dort geladen und abgespielt.

Zwischendurch schauen sie so nachdenklich ins Leere – was ihnen da wohl durch den Kopf geht 😄

Anfang März hatte ich angefangen, einen Pullover aus recht dünner Wolle zu stricken, und war inzwischen so weit, dass mir nur noch ein Ärmel fehlte. So richtig gefiel er mir die ganze Zeit nicht, und als ich ihn heute nochmal übergezogen habe und dabei wieder feststellte, dass er einfach nicht gut sitzt, habe ich angefangen, ihn wieder aufzuribbeln. Ich habe nun zum ersten Mal eine Strickanleitung gekauft (auch um mal eine andere Form zu stricken als sonst immer) und werde damit neu anfangen.

Dieser Blog ist ja immer auch ganz praktisch als Nachschlagewerk. Ich habe mich nämlich gefragt, wie lange es her ist, dass ich Samen von der Catalpa, die vor dem Küchenfenster steht, ausgesät hatte, und habe den Blog durchsucht und herausgefunden, dass das im April 2012 war. Es waren damals mehrere kleine Bäumchen daraus gewachsen, eines davon steht immer noch im Nachbargarten, mittlerweile etwas bzw. viel größer. Ein anderes steht seitdem in einem Topf vor dem Haus, wächst langsam, bekommt jedes Frühjahr neue Blätter und verliert sie im Herbst wieder. Und jedes Jahr sagen wir uns: Den Baum könnten wir ja eigentlich auch mal auspflanzen. Vor kurzem hat Leo die Überreste eines kaputten Baumes neben dem Gemüsegarten mühsam aus der Erde entfernt, und heute dort die Catalpa eingepflanzt:

Mal sehen, ob sie sich nach all den Jahren im Topf nun noch an ein Leben „in Freiheit“ umgewöhnen kann.

2009, also vor 17 Jahren, war der 7. Juli auch ein Dienstag, wie in diesem Jahr. Wir waren damals unterwegs im Médoc, mit der Absicht, ein Haus für uns zu finden. An diesem 7. Juli 2009 haben wir dann zum ersten Mal unser Haus gesehen. Hach ja … Ist alles hier nachzulesen. So sah das damals aus:

Ich bin am Dienstag noch früher als sonst aufgewacht und war deshalb schon um sieben Uhr mit den Hunden unterwegs. Wir waren fast rechtzeitig zum Sonnenaufgang draußen:

Später am Vormittag habe ich mal wieder diese kleinen Airfryer-Törtchen gebacken, die ich in letzter Zeit schon mehrmals gemacht habe, diesmal mit Kirschen.

Auch Dienstag haben wir wieder nicht ganz die 40 Grad erreicht.

Den Mittwoch Nachmittag habe ich damit verbracht, mich mit einer neuen französischen Bürokratie-Reform für Selbstständige herumzuschlagen, die ab September dieses Jahres wirksam wird. Das heißt, ich musste mich bei einer staatlich zugelassenen Online-Plattform registrieren, über die ab dann alle Rechnungen innerhalb Frankreichs laufen, damit das Finanzamt alles direkt mitlesen kann. Da es mehrere solcher Plattformen gibt, habe ich die meiste Zeit damit verbracht, erstmal zu recherchieren, welche am geeignetesten ist. Es gibt nettere Beschäftigungen für einen Mittwoch Nachmittag …

Für die Chroniken: Kalt war es heute, nur 32 Grad!

Donnerstag bot sich uns am Morgen ein völlig ungewohntes Bild – Nebel:

Der verflüchtigte sich aber im Laufe des Vormittags, und es wurde wieder heiß.
Ich habe ein wenig genäht.

Freitag hatte ich mal wieder eins meiner Zipperlein, mein Knie tat mir total weh. Wir waren trotzdem morgens unterwegs, etwas langsamer als sonst. Über uns flog ein knatterndes Fluggerät herum, wie sie hier am Himmel öfter mal zu sehen sind. Ich habe grad nach dem richtigen Begriff dafür recherchiert – powered Paraglider heißen sie:

Zwecks Knieschonung habe ich mich am Nachmittag zu Leo aufs Sofa gesellt, der dort gerade die Etappe der Tour de France schaute. Ich habe mir glaube ich noch nie die Tour de France im TV angesehen, aber die Gegend, durch die es gerade ging, war sehr schön und uns auch nicht unbekannt, denn es ging von den Landes bis in die Innenstadt von Bordeaux. Dabei ließ sich gut stricken. Wobei ich mich allerdings gefragt habe, warum für solche Übertragungen nicht ModeratorInnen ausgewählt werden, die die französischen Orte richtig aussprechen können. (Vermutlich bringt es das Alter mit sich, dass man ständig an irgendwas herumnörgeln muss 😄.)

Der heutige Samstag fing mit Regen an, aber nicht nennenswertem. Ich hatte sogar eine Regenjacke mitgenommen, aber da es, als wir unterwegs waren, nur ein bißchen nieselte, habe ich sie gar nicht angezogen. Es sah schlimmer aus, als es war:

Nachmittags waren die Wolken wieder verschwunden, das Thermometer sagte 38 Grad. Morgen und Dienstag nochmal so heiße Tage, dann soll es nicht mehr ganz so extrem werden. Wir hoffen es sehr.
Dem Knie geht es schon wieder viel besser – das ist immer sehr schön, wenn diese Zipperlein nicht lange anhalten.

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