12 von 12 im Dezember 2023

Am heutigen zwölften mache ich wieder mit bei 12 von 12. Bei Caro versammeln sich wie üblich alle, die ebenfalls 12 Fotos vom heutigen Tag im Blog zeigen.

Der morgendliche Blick vom Bett aus dem Fenster ließ, wie auf dem ersten Foto oben zu sehen ist, nichts Gutes für den Tag ahnen: es war wieder grau und regnerisch.

Etwas Müsli am Morgen, nicht sehr fotogen, aber trotzdem gut:

Draußen wurde auch gefrühstückt:

Elly dreht sich manchmal stundenlang auf ihrem Kissen, bis sie eine geeignete Schlafposition gefunden hat, und bearbeitet dabei auch das Kissen mit ihren Pfoten, bis es richtig liegt. Da ihr altes Kissen ziemlich mitgenommen war, habe ich ihr ein neues hingelegt und bin in die Küche gegangen. Als ich kurz danach wiederkam, war das Kissen offensichtlich in der Zwischenzeit explodiert:

Sie hat nun nochmal ein neues bekommen, diesmal habe ich es in einen Kissenbezug gesteckt 🙄

Dann Spaziergang im Regen. Der Bach, der neben unserem Zaun entlangfließt, ist fast randvoll, und der Bach, der zu unserem Törchen fließt, ist eigentlich gar kein Bach, sondern ein Weg:

Ohne Gummistiefel geht hier im Moment gar nix:

Wenigstens noch ein paar herbstliche Farben an den Bäumen:

Am Wochenende hatten wir Besuch von Kind und Enkel. Sonntag haben wir ein wenig gebacken, und Lucas ist inzwischen schon so groß, dass er mithelfen kann. Dies ist der letzte von ihm mitdekorierte, übriggebliebene Stutenkerl, inzwischen einäugig und etwas mitgenommen:

Ich habe es tatsächlich geschafft, einen Pullover für mich fertig zu stricken. Ich frage mich ja immer, wie machen das andere Leute, die innerhalb von ein paar Wochen einen ganzen Pullover stricken? Bei mir dauert es monatelang, weshalb ich eigentlich auch lieber kleine Modelle für Lucas stricke. Der letzte Pullover, den ich für ihn gemacht habe, hat mir so gut gefallen, dass ich von der Wolle noch mehr bestellt habe, um auch für mich einen daraus zu stricken, und nun habe ich das letzte Bündchen vollendet:

Solche Farben sind eigentlich höchst ungewöhnlich für mich, ich wundere mich über mich selbst 😂 Und ich überlege noch, ob ich den Halsausschnitt so lasse, oder ein Bündchen dranstricke. Die Fäden müssen noch vernäht werden, wie man sieht, aber dazu hatte ich heute noch keine Lust, denn ich musste schnell noch was neues ausprobieren. Gestern war ich, nachdem ich den Besuch zum Flughafen gebracht hatte, noch in einem Stoffladen in Bordeaux und habe dort (außer einem Stück Stoff für ein T-Shirt) simple schwarze Wolle gekauft. Aus der will ich zusammen mit den Resten des Pullovers ein Dreiecktuch stricken. Der Anfang gefällt mir schonmal sehr gut:

Das vorletzte Foto hat Leo von seinem abendlichen Spaziergang mitgebracht. Nicht nur die Wiesen, auch viele Straßen sind hier gerade wegen des ständigen Regens überflutet, so auch die, auf der die drei heute abend unterwegs waren und umkehren mussten, weil das Wasser zu tief wurde:

Zum Abendessen gab es Ingwerhuhn mit Erdnusssoße und Reis:

Kommentare:

  1. Wie schön, du bloggst aus Frankreich! Ich liebe es dort! Ich war vor 14 Jahren im Office de Tourisme in Carcans-Maubuiosson für ein Praktikum, also ganz in der Nähe von Cissac. Natürlich habe ich da auch die ganzen Weingüter angeschaut und dort Führungen begleitet. Viele Grüße nach Frankreich, Michaela

  2. Ihr habt wirklich viel Wasser im Moment. Dein Pulli sieht sehr schön, genau wie der ramponierte Stutenkerl.
    Du lebst in Bordeaux? Ich liebe die Gegend dort sehr und verbringe meinen ganzen Urlaub im Medoc.

    LG und eine gute Zeit, Heike

  3. Die arme Elly! Bestimmt hat sie sich sehr erschreckt! Wie kannst du ihr aber auch so ein gefährliches Kissen geben! 😂Liebe Grüße, Gundula

  4. Dieses Wasser – kaum zu glauben, wenn man den Landstrich nur im Sommer kennt.
    Das könnte auch im norddeutschen Bremen sein. Gut, ok, in schlechten Jahren ist es hier 12 Monate am Stück so🤣
    Komme gerade vom Glühwein mit den Nachbarn – bei Sprühregen.
    LG
    Britta

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