Montag, 1. September:
So ein Mistwetter. Heute morgen beim Spaziergang bin ich mit den Hunden völlig durchgenässt, und dementsprechend bedröppelt schauten wir dann auch drein:

Dienstag, 2. September:
Gestern abend hatte mein rechter Fuß angefangen, weh zu tun, und das hatte sich heute morgen so verschlimmert, dass ich kaum auftreten konnte und Leo meine Hunderunde übernahm. Keine Ahnung, was das nun wieder ist – eingeklemmter Nerv, entzündetes Gefäß, irgendwas in der Art. Ich habe ab und zu mal solche Zipperlein, die sich dann nach ein paar Tagen von selbst bzw. mit Hilfe von Ibuprofen erledigen, hoffentlich ist das dieses Mal auch so. Jedenfalls habe ich den Tag größtenteils auf dem Sofa verbracht.
Mittags habe ich angefangen, ein Buch zu lesen, so ein richtiges, mit Seiten aus Papier 😄 Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das das letzte Mal gemacht habe, denn ich lese sonst nur noch auf dem Kindle oder Handy. Aber dieses Buch hatte meine Tochter beim letzten Mal hier gelassen:

Ein paar Stunden und eine Viertel Haribo-Packung später hatte ich es durchgelesen. Das Buch ist ein Thriller, total spannend. Es ist höchst aktuell, es geht um Social Media, KI, Fake News, Rechtsextremismus. Absolute Leseempfehlung.
Mittwoch, 3. September:
Der Fuß ist immer noch nicht besser, also auch heute kein Spaziergang. Wie ich das hasse, mich nicht bewegen zu können. Immerhin konnte ich kurzzeitig das Pedal meiner Nähmaschine bedienen, so dass ich meinen aktuellen Quilt fertignähen konnte. Bild folgt.
Aber es gibt ein Foto, das Leo auf dem Spaziergang neben einem der Solaranlagen-Felder hier in der Nähe gemacht hat, da werden Schafe eingesetzt zum Mähen der Wiesen:

Donnerstag, 4. September:
Auch heute habe ich meinen Fuß noch geschont, bin zu Hause geblieben und habe weiter Änderungswünsche an Internetseiten bearbeitet. Es geht dem Fuß aber schon viel besser, und morgen ist hoffentlich Schluss mit dem Rumsitzen.
Ein kleiner Teil der momentanen Ernte (nicht die Trompete, die ist für Seifenblasen😉):

Freitag, 5. September:
siehe WmdedgT
Samstag, 6. September:

Während ich heute morgen um halb acht auf der ersten Hunderunde den Sonnenaufgang genoss, war Leo schon unterwegs Richtung Gironde. Wie jedes Jahr am 1. Samstag im September fand auch heute der Marathon du Médoc statt, und Leo war wieder als bénévole, als ehrenamtlicher Helfer dabei und hat (mit diversen anderen) für die Läuferinnen und Läufer am Austernstand ca. 6 km vor dem Ende des Parcours Austern geöffnet. Alle, die da mitarbeiten, bekommen immer identische T-Shirts, in diesem Jahr waren sie rot. Leo hat Fotos gemacht; hier eins am frühen Morgen von dem Austern-Stand:

… der wieder direkt an der Gironde lag, an einem der carrelets, der kleinen Fischerhäuschen (mit Blick aufs AKW Blaye):

Der Kühlwagen mit den Austern:

In diesem Jahr hatten sich 40.000 Läuferinnen und Läufer beworben, aber die Teilnehmerzahl war wie jedes Jahr auf 8.500 begrenzt, der Rest musste in die Röhre schauen. Das Motto, zu dem man sich „verkleiden“ sollte, war dieses Mal la mer, das Meer, wie hier in dem regen Treiben am Austernstand vielleicht ein bißchen zu erkennen ist:

Auf der Laufstrecke fahren auch diverse Fahrzeuge herum, von denen dann Werbeartikel unters Volk geworfen werden, hier z.B. ein Wagen von dem Käse mit der lachenden Kuh:

Ich hätte ja bei der Hitze nicht über 40 km laufen wollen, es war über 30 Grad – aber ehrlich gesagt hätte ich überhaupt nie Lust, 40 km am Stück zu laufen. Auch nicht vier. Leo war, obwohl er auch nicht mitgelaufen ist, ziemlich k.o., als er abends wiederkam.
Sonntag, 7. September:
Auch heute war es nochmal knappe 30 Grad draußen, aber ohne blauen Himmel. Und ab nun ist die Hitze wohl auch erstmal vorbei. – Es ist nichts passiert, was sich hier zu erwähnen lohnte, das einzige Foto von heute ist von den Austern, die Leo gestern nach der „Arbeit“ mitgegeben wurden:

Liebe Barbara, dir wünsche ich gute und schnelle Besserung!
Danke für die schönen Fotos von Leo und diesem witzigen Marathon Lauf . Liebe Grüße aus Essen
Vielen Dank, Steffi, der Fuß ist wieder ok.
Liebe Grüße an euch beide!
Liebe Barbara, gut, dass das Alterszipperlein sich wieder verpieselt hat. Ich kann gut nachvollziehen, wie kirre man wird, wenn man sich nicht bewegen kann.
Beim nächsten Marathon bin ich als Helferin dabei, ich schwör‘s. Habe ein paar bewegte Bilder und Fotos aus diesem Jahr zugesandt bekommen und schon viele Berichte aus den vorigen Jahren gehört. Welch ein grandioses Spektakel!
Einen schönen September wünsche ich euch da unten! LG
Britta
Ja, die Leute, die dabei waren als Helfer, fanden es immer super.
Dir auch eine schöne Zeit, und Grüße zurück!