Diese Woche fing ziemlich genau so an, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ab Montag war ja – endlich! – der Einbau unserer Wärmepumpe vorgesehen. Um kurz nach acht kam eine SMS vom Einbauer, er habe Probleme auf einer anderen Baustelle und werde mich gegen neun Uhr anrufen. Um 14 Uhr schrieb ich ihm: An welchem Tag um neun Uhr? Immerhin mit Smiley dahinter. Er rief dann um halb acht abends an. Frühestens Donnerstag könne er bei uns anfangen, und ich sagte natürlich sofort ok, aber er meinte, da der Einbau ja ein paar Tage in Anspruch nehmen würde, hätten wir dann übers Wochenende keine Heizung und kein warmes Wasser in der Küche, also vielleicht doch lieber erst Montag? Vor mich hingrummelnd habe ich eingewilligt. Immerhin hat er am Freitag abend angefragt, ob es ok ist, wenn sie Montag kurz nach acht anfangen. Die Spannung steigt.
Ich war sehr gespannt auf den Paul McCartney-Film ‚Man on The Run‘, der seit kurzem auf Prime zu sehen ist. Es geht in dem Film um seine Zeit mit den Wings, nach der Auflösung der Beatles. Dienstag haben wir den Film geschaut, er hat uns sehr gut gefallen. Viel schöne Musik und Archivaufnahmen.
Am Donnerstag gab es hier ja 12 Bilder des Tages zu sehen.
Am Freitag waren wir in Bordeaux, in den Bassins des Lumières – eine riesige digitale Kunstausstellung in einem alten U-Boot-Bunker, wo Kunstwerke als Projektionen auf Wände und Wasser gezeigt werden, mit Musik unterlegt. Wir waren dort ja schon ein paar mal in den letzten Jahren (2021, 2023, 2024); dieses Jahr gibt es dort Henri Matisse und Frida Kahlo zu sehen.

Das Intro der Ausstellung ist so gemacht, dass man wirklich das Gefühl hat, da kommt jetzt ein riesiges U-Boot hereingeschwommen, gruselig:

Ein kleiner Eindruck von den Projektionen:


















Sehr schön und eindrucksvoll war es.
Auf dem Rückweg haben wir wieder Halt gemacht am See bei Avensan und haben ihn im Regen umrundet. Wie man sieht, war Barney auch wieder dabei:

Die Schafe und Ziegen, die seit kurzem auf einer großen Wiese an einem unserer Spazierwege grasen, sind inzwischen gar nicht mehr so scheu wie am Anfang, ganz im Gegenteil, sie kamen heute sogar näher, als wir vorbei gingen. Die große Ziege vorne links im Bild hatte es Elly sehr angetan, sie hat wie verrückt zu ihr hingezerrt (glücklicherweise bin ich stärker als Elly):

Nachmittags waren wir im Gemeindesaal zum wählen – ich hatte ja letzte Woche schon etwas zu dem Thema geschrieben.
Die Wahl lief so ab, dass man sich von einem Tisch einen Umschlag und von jeder der zwei Listen einen Stimmzettel nahm und damit in eine Wahlkabine ging:

… und dort dann den Zettel mit der gewünschten Liste in den Umschlag steckte:

… und sich in die Schlange einreihte, die auf dem oberen Foto zu sehen ist. Wenn man an der Urne angekommen war, wurde der Name auf einer Liste abgehakt, man musste unterschreiben und den Umschlag in die Urne werfen.
Inzwischen stehen die Ergebnisse fest. Hier im Ort haben 1.228 Leute gewählt, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 78,62%, das ist enorm! Beim letzten Mal, 2020, waren es grad mal 40%.
Und der Gewinner ist: der von uns favorisierte Kandidat! Er hat 858 Stimmen erhalten, der Kandidat der „alten“ Liste 341 Stimmen. Na da wird sicherlich gefeiert heute abend 🙂🎉
Nun bin ich doch auch gleich noch bei deinem neuesten Blogbeitrag hängen geblieben.
Die Ausstellung sieht auf jeden Fall superinteressant aus.
Die liebe Not mit den Handwerkern, wer kennt es nicht. Man kann froh sein, wenn man jemanden findet und glücklich wenn sie dann auch kommen. Andererseits hättet ihr sonst nicht die Ausstellung im Bassins des Lumières besuchen können, wenn die Handwerker im Haus sind. War wohl dann doch für etwas gut
Ich hoffe für euch, dass sie heute gekommen sind
Antonette
Ja, die Ausstellung ist auch richtig toll! Sie läuft allerdings noch längere Zeit, also wenn wir letzte Woche nicht gefahren wären, hätten wir sie uns irgendwann später angeschaut.
Viele Grüße!