Weil morgen der Fünfte ist und somit WmdedgT, gibt es meinen „Wochenbericht“ schon heute am Samstag.
Montag um viertel nach acht klingelte mein Handy, die Frau des Wärmepumpeneinbauers war dran. Sie sagte, ihr Mann habe Probleme mit dem Herzen, liege im Bett, könne deshalb nicht selbst telefonieren und würde heute einen Kardiologen aufsuchen müssen. Zu so früher Stunde (und gefühlt war es ja wegen der Zeitumstellung erst viertel nach sieben) war mein Schlagfertigkeits-Modus noch nicht hochgefahren, daher bat ich nur darum, informiert zu werden, wenn feststeht, wann es bei uns weitergeht, und wünschte gute Besserung. Auch mein Französisch-Modus war noch nicht hochgefahren, deshalb sagte ich einen falschen französischen Ausdruck für „Gute Besserung“, worüber ich mich im Nachhinein geärgert habe – aber noch viel mehr habe ich mich darüber geärgert, dass es immer noch nicht weitergeht. Der Mann hat uns schon so viele Geschichten erzählt, dass es wirklich sehr sehr schwer fällt, ihm nun das Herzproblem zu glauben.
Dienstag abend rief er dann selbst an, erzählte was von einem weiteren Termin beim Kardiologen, und dass er Dienstag nach Ostern bei uns weitermacht. In der Woche habe er dann auch überhaupt keinen anderen Termin vorgesehen. Seufz. Es nutzt überhaupt nichts, sich aufzuregen, also können wir nur abwarten, was nächsten Dienstag passiert.
In den Weinfeldern sind die ersten Blätter zu sehen:

Es war nicht sehr warm am Anfang der Woche, trotzdem haben wir einiges im Garten gemacht. Die Bienen auch:

Bislang habe ich in diesem Jahr sehr selten die Nähmaschine benutzt – sehr ungewöhnlich, aber irgendwie war mir nicht danach. In dieser Woche habe ich aber angefangen, mir eine Jacke zu nähen, und außerdem einen kleinen Beutel für die neue Kamera genäht, für Situationen, in denen ich die Kameratasche nicht mitnehmen will und nur so eine Art Schutzhülle brauche:

Donnerstag waren wir zum Spazierengehen in Le Gurp. Es war Flut, der Strand war kaum zugänglich:

Am heutigen Samstag ist es wieder warm draußen. Die Hühner haben das schöne Wetter genossen, sie liegen dann im Sand, halb auf der Seite und mit abgespreizten Flügeln, und lassen sich von der Sonne bescheinen:

Manchmal sieht das dann so aus, als ob da ein totes Huhn rumliegt – ist aber nicht so:

Und während sie sich da rumgefläzt haben, haben wir gearbeitet. Huhn müsste man sein. Manchmal zumindest.
Ich freue mich immer über die Hühner! Danke und liebe Grüße, Gundula
Nichts zu danken 🙂
Und liebe Grüße zurück!
Bonjour nach Frankreich,
wir wünschen Euch gute Nerven und viel Glück bei der weiteren Einbau der Wärmepumpe. Habt immer die Hoffnung das am Ende alles gut wird. Habt schöne Ostertage und laßt es Euch gut gehen.
Grüße aus Kassel senden Gabi & Martin
Danke für die Wünsche, Glück können wir brauchen, und Geduld.
Euch auch schöne Ostertage!