Unser Besuch ist am Freitag wieder abgefahren. Auch die Rückreise verlief nicht wie geplant, da inzwischen die Piloten der Lufthansa streikten und der Rückflug daher annuliert worden war. Aber Zugfahren ist ja auch ganz schön.
Wie auf dem ersten Bild da oben zu sehen ist, blüht der Flieder.
Das Wetter war am Anfang der Woche nicht so berauschend, aprilhaft mit schwarzem Himmel und Sonne:

Ab Mitte der Woche wurde es dann wieder schön.
Die Blüten des großen Weide-Buschs im Garten haben, wie letztes Jahr auch, im Gemüsegarten einen weißen Teppich hinterlassen:

Schönes Wetter bedeutet kein Regen, was bedeutet, es muss draußen gegossen werden. Ich hatte dazu den Gartenschlauch an den Wasserhahn angeschlossen, den Hahn aufgedreht und wollte gerade anfangen, da hörte ich ein merkwürdiges, knirschendes Geräusch, und als ich zum Wasserhahn hinschaute, konnte ich gerade noch schnell das Handy zücken, ein Foto hiervon machen und dann ganz fix zurückspringen:

… denn der Schlauch platzte direkt danach laut knallend 😄 Ein bißchen nass bin ich geworden. Zum Glück hatten wir noch einen neuen Schlauch in Reserve.
Getankt:

Inzwischen ist der Preis etwas niedriger.
Dazu fällt mir ein, dass ein früherer Freund mal sagte „Wenn der Sprit über eine Mark kostet, fahr ich nicht mehr Auto.“ Er fährt immer noch Auto.
Mittwoch war Leo mit dem Besuch am Meer:

Ich bin nicht mitgefahren und war nur abends mit den Hunden unterwegs. Wie man sieht, bei genauso blauem Himmel, nur mit weniger Sand und Wasser:

Am Donnerstag waren wir alle zusammen am Lac d’Hourtin bei Piqueyrot.

Mit Bademöglichkeit:

Wie jedesmal ein Foto vom Steg, der dort ins Wasser ragt:

Die Röntgenuntersuchung meiner Schulter hat nichts dramatisches ergeben, nur eine erneute Verordnung für mehr Physiotherapie. Außerdem habe ich mir eine Überweisung zur Hautärztin geholt, um Hautflecken untersuchen zu lassen, was ich vor zwei Jahren schon einmal habe machen lassen. Die Hautärztin hat ihre Praxis in einem der Nachbardörfer – recht ungewöhnlich, so eine Fachärztinnenpraxis hier auf dem platten Land. Vor zwei Jahren musste ich ziemlich lang auf den Termin warten, was ja auch nicht schlimm ist, wenn man kein akutes Problem hat. Dieses Mal nun habe ich auf doctolib nach einem Termin geschaut, im August war was frei. Als ich den Termin dann festmachen wollte, wurde mir bewusst, dass der Termin im August 2027 wäre. Das war mir dann doch etwas zu lang, und ich dachte mir, mal sehen, ob ich telefonisch einen früheren Termin vereinbaren kann. Ich rief also an, eine Bandansage informierte mich, dass der Anruf gleich angenommen würde und ich alternativ auch auf doctolib einen Termin vereinbaren könne. Dann startete als Wartemusik „Ain’t nobody“, was ich eigentlich sehr mag, allerdings war es nicht die Version von Chaka Khan, sondern irgendein grausliches Remake. Als das Lied zu Ende war, kam wieder die Ansage, danach startete das Lied erneut. Ich legte auf. Seitdem habe ich es noch diverse Male versucht, es lief jedesmal gleich ab. Nun schwanke ich noch zwischen den Alternativen, demnächst in den Nachbarort zu der Praxis zu fahren und persönlich nach einem Termin zu fragen, oder den im August 2027 zu nehmen. Oder in Bordeaux eine andere Ärztin zu suchen.
Die ersten Mohnblumen blühen schon:

Wir haben einen Film gesehen, der uns sehr gut gefallen hat, Jules. Es geht um einen älteren, alleine lebenden Mann, der beginnende Demenzerscheinungen hat, und in dessen Garten eines Tages das Ufo eines Außerirdischen abstürzt. Nachdem der erste Schreck vorbei ist, freunden sich die beiden an. Dann gibt es natürlich diverse Probleme. Sehr schöner Film, witzig und auch berührend.
Und wo wir schon bei Filmen sind: Auch sehr gut gefallen hat uns die Grönemeyer-Doku, die momentan in der ARD-Mediathek zu sehen ist.
Wenn man im Gemüsegarten Unkraut ausreißt, wuseln ständig die Hühner zwischen den Füßen herum, so dass man ständig aufpassen muss, nicht über eines zu stolpern:

Unsere kleine Motorsense, die schon ziemlich alt ist, funktionierte nicht mehr, und wir haben überlegt, ob wir eine neue bestellen oder ganz auf sie verzichten, da wir ja eine „große“ Akku-Sense haben. Leo hat nun noch eine weitere Alternative gefunden: reparieren. Es gab einen Ersatz-Motor (es ist eher ein Motörchen) dafür zu bestellen, den hat er heute eingebaut:

Jetzt funktioniert sie wieder einwandfrei.
Ich glaube, ich schaue jedes Jahr erneut nach, wie dies gelbe Zeug heißt, das hier momentan überall meterhoch neben den Wegen steht:

Acker-Rettich heißt es.
Zum Schluss noch ein Foto einer gar nicht mal so kleinen Eidechse, bevor ich sie aus dem Eimer rausgelassen habe, in dem sie feststeckte:

Es gibt bei Doctolib auch die Möglichkeit, dass wenn man einen Termin macht mam anklickt, dass die App einen informieren soll wenn was frei wird (gerade wenn Termine so weit im voraus gemacht werden müssen sagen Leute gerne mal ab). So bekommt man dann teilweise plötzlich sehr zeitnah was. Man muss dann halt schnell und spontan sein 😀
Viel Erfolg!
Ja, das kann man bei der Terminvereinbarung so angeben. Ich habe mich noch nicht entschieden, wie ich das angehen werde – mal sehen.
Viele Grüße!
einen schönen März hast du gehabt ..
das mit dem Schlauch ist ja witzig..
hihi.. lieber ein Bild gemacht als sich in Sicherheit gebracht ..
deine Seebilder gefallen mir
besomders das mit dem Steeg
liebe Grüße
Rosi
Na klar, wenn sich schonmal so ein Fotomotiv ergibt, darf man ein bißchen Wasser nicht scheuen 😄
Das freut mich, dass dir die Fotos gefallen!
Liebe Grüße zurück!