Die 21. Woche 2026

Die Woche fing an mit sturzbachartigem Regen und frösteligen 11 Grad.
Ich war Montag nachmittag wieder bei der Physiotherapeutin im Nachbarort Vertheuil, wohin ich immer noch einmal in der Woche gehe. Auf dem Rückweg habe ich an der Abbaye gehalten, um ein paar Fotos zu machen. Ich mag die Atmosphäre in solchen alten Kirchen ja sehr. Es läuft da Musik im Hintergrund (etwas zu laut), die offensichtlich per Bewegungssensor ein- und ausgeschaltet wird, denn als ich mich einen Moment setzte, ging nach einer Weile sowohl die Musik als auch das Licht aus, und wieder an, als ich aufstand. Ich hatte die „neue“ Kamera mitgenommen, aber die Fotos sind mir bei der schlechten Beleuchtung nicht sehr gut gelungen. Da bleibt nur, die schlechte Fotoqualität als Stilmittel einzusetzen und noch schlechter zu machen, dann sieht es gar nicht mehr so schlecht aus:

Am Dienstag bin ich nochmal nach St. Médard gefahren, um die alte Pentax Spiegelreflex abzuholen, die ich letzte Woche dort in einem Fotoladen abgegeben hatte in der Hoffnung, dass sie da repariert werden kann. Konnte sie aber nicht, und auf meine Frage, was denn genau kaputt sei, sagte die junge Frau hinter dem Tresen nur lapidar „trop ancien“, zu alt. Na ich weiß ja nicht – wenn Alter alleine ein Grund ist, um ausgesondert zu werden, dann muss ich wahrscheinlich auch bald ausgesondert werden. Ich habe nämlich Post bekommen von der deutschen Rentenversicherung, die mir schreiben, dass ich meine Rente beantragen kann. Oh oh, soweit ist es nun also schon. Monatliche Reichtümer kann ich da allerdings absolut nicht erwarten, da ich ja lange Zeit selbstständig gearbeitet und daher entsprechend wenig eingezahlt habe. Aber vielleicht reicht es ja, um die Hundefutter-Versorgung zu sichern. Oder so. 🙂
In dem Stoffladen, der praktisch nebenan ist, war ich anschließend auch nochmal, da mir noch was fehlte.
Auch am Dienstag hat es zum Teil heftig geregnet, aber langsam wird es wärmer.

Nicht wenige Weinfelder in unserer Nähe sind in diesem Frühjahr noch gar nicht beschnitten worden, was zur Folge hat, dass an diesen Weinstöcken nun Unmengen von Traubenansätzen wachsen:

Vermutlich werden all diese Weinfelder demnächst gerodet.

Mittwoch habe ich zwei Sachen fertig genäht:

Außerdem habe ich eine erste Internetseite auf WordPress 7 upgedated. Ab dieser Version hat WordPress auch KI integriert, man kann nun Texte und Bilder per Anthropic, Gemini oder OpenAI generieren lassen, wenn man das dafür erforderliche Plugin installiert – was ich sicherlich nicht tun werde, hier kommt keine KI in den Blog. Überhaupt ist WordPress mittlerweile so aufgeblasen und mit Funktionen vollgestopft, die ich nicht brauche, dass ich manchmal überlege, auf ein anderes CMS umzusteigen.

Ab Donnerstag war es dann heiß, 30 Grad. Wir haben den ersten noch nicht ganz so heißen Tag genutzt zum Rasenmähen bzw. -sensen, jetzt sieht es wieder gut aus. Die „Blumenbeete“ lassen inzwischen ein wenig erahnen, dass es vielleicht mal Blumenbeete werden 😄

Diese hochwachsenden Teile nennen sich Kronen-Wucherblumen, offenbar waren von denen jede Menge Samen in der Mischung, die ich dort verteilt habe.

Freitag war es noch heißer, der Vormittagsspaziergang fand deshalb im Wald mit Bademöglichkeit statt.

Leo war im Hofladen des Spargel-Betriebs in der Nähe, da ich gelesen hatte, dass dort die Spargel-Saison mit Ablauf dieser Woche schon beendet sein wird, und er noch ein letztes Mal dort welchen kaufen wollte. Er war auch noch nicht ausverkauft, wie hinten rechts in der Ecke zu sehen ist:

Da ich Samstag ziemlich früh aufgewacht war, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin schon um kurz nach acht zur Hunderunde gestartet. Ohne Kaffee! Da bin ich ja eigentlich noch nicht ich selbst, ohne Morgenkaffee, aber glücklicherweise ist mir niemand begegnet, so dass ich nicht reden musste. Und die Temperatur war so früh morgens noch sehr angenehm – nur das hohe Gras war total nass, und ich bekam ziemlich nasse Füße. Irgendwas ist ja immer.

Heute, also Sonntag, bin ich noch früher als gestern wach geworden (senile Bettflucht?) und noch früher als gestern mit den Hunden gegangen. Die Schatten waren zu so früher Stunde sehr lang:

Was hatte ich da ganz oben geschrieben von sturzbachartigem Regen und 11 Grad? So ein Wetter hätte ich heute gerne gehabt, aber wir hatten stattdessen 34 Grad, und im Laufe der Woche soll es noch heißer werden. Puh.

Kommentare:

  1. Hallo und einen schönen Sonntag, Fam. Adlerhorst!
    Bereits vor Jahren hatte meine Frau Ihren Blog entdeckt und ich habe nicht regelmäßig, aber immer wieder und zunehmend öfter dari mit gelesen. Mir persönlich gefällt Ihre Art des Schreibens in Ihrer fröhlichen, in keiner Weise romanhaften und immer mit unterschwelligen, humorhaften Wahl Ihrer Sätze und Worte.
    Nach vier Jahren in Folge mit Reisen nach Grichenland und in 2026 bereits nach Istanbul ist für Anfang September ein Ferienhaus in der Bretagne gebucht.( endlich wieder ).
    Und um zukünftig keinen Ihrer Blogeinträge mehr zu verpassen, melde ich mich hiermit an.
    Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen und Ihrer Familie. Reinhard Bach, Sömmerda, Thüringen.

    1. Hallo,
      das freut mich, danke für die netten Worte 🙂
      Ich habe Ihre Mail-Adresse für ein Abonnement eingetragen, so dass Sie in Zukunft über neue Blogbeiträge benachrichtigt werden.
      Ebenfalls einen schönen Sonntag

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