Die 42. und 43. Woche 2026

Die letzten zwei Wochen waren ziemlich turbulent. Ich hatte letzten Sonntag keinerlei Lust und Energie, hier noch was zu schreiben, daher gibt es nun eine Zwei-Wochen-Zusammenfassung.

Am 12.10. hatte ich hier ja 12 Fotos gezeigt. Ergänzung dazu: Wir waren gerade nach Bordeaux gestartet, als die Reifen-Luftdruck-Warnleuchte aufleuchtete, und zwar gleichzeitig mit einer roten Warnleuchte, die besagt, dass man bloß nicht weiterfahren und schnellstens eine Werkstatt aufsuchen soll. Also sind wir erstmal wieder zurückgefahren, Leo hat den Reifendruck überprüft und ziemlich viel Luft nachgefüllt (wir haben für solche Zwecke ein akkubetriebenes Mini-Gerät). Danach leuchtete nichts mehr und wir fuhren los.

Am Dienstag den 13. ist die Tochter wieder nach Hause geflogen, Lucas ist bei uns geblieben. Ich habe sie zum Flughafen gebracht (keine Warnleuchten leuchteten). Nachdem ich sie dort abgesetzt hatte, war ich noch ein wenig shoppen und habe unter anderem endlich ein paar neue Schuhe für den Winter gefunden – letztes Jahr hatte ich schon gesucht, aber nichts gefunden, was mir gefiel.

Die Einfahrt zu unserem Grundstück war kurzzeitig wegen der Wasserrohr-Arbeiten auf der Straße versperrt; die Baustelle bewegte sich langsam weiter – mit sehr viel Lärm von Baggern und diversen anderen Maschinen, lamentierenden und telefonierenden Bauarbeitern und lauter Musik aus Autoradios.

Eins unserer Autos hatten wir auf dem Fußweg gegenüber geparkt, denn Mittwoch morgen brauchte ich es. Ich hatte mir den Wecker gestellt, weil Gaston früh zur Tierärztin musste, wo er unter einer leichten Betäubung ein wenig das Fell geschoren bekommen sollte. An bestimmten Stellen ist es einfach nicht möglich, ihm irgendwelches Zeug aus dem Fell zu kämmen oder zu schneiden, und diese Stellen werden mit der Zeit etwas unappetitlich. Lucas wollte mit zur Tierärztin, also sind wir zusammen früh morgens gestartet. Nach recht kurzer Zeit leuchteten dann wieder die gleichen Warnlampen auf wie am Montag. Da die Reifen nicht sonderlich platt aussahen und es nicht allzu weit ist bis zur Tierärztin, sind wir weitergefahren, um dann in der Praxis zu erfahren, dass der Termin erst am nächsten Tag ist 🙄 Immerhin stimmte die Uhrzeit. Den Termin hatte ich mir sogar korrekt für den nächsten Tag im Kalender vermerkt; warum ich fest davon überzeugt war, dass er Mittwoch ist, weiß ich auch nicht. Ich stand wohl ein wenig zu sehr unter Strom. Auf dem Rückweg haben wir in der Werkstatt hier im Ort gehalten, wo sich herausstellte, dass der Reifen, der Luft verloren hatte, schon ziemlich porös war. Also neue Reifen bestellt, die kamen nachmittags und wurden gleich montiert.

Donnerstag morgen dann also nochmal zur Tierärztin, dieses Mal zum richtigen Termin. Gaston haben wir in der Praxis gelassen, nachmittags konnten wir ihn wieder abholen, aber er war noch ziemlich dösig.

Es war ein sehr warmer Tag mit nochmal fast 30 Grad – und sehr aktiven Mücken. Ab Freitag wurde es ziemlich kühl und windig, so dass Winterjacken zum Einsatz kamen. Gaston war wieder fit:

Am letzten Sonntag waren wir auf dem kleinen Flugplatz hier in der Nähe bei einer Modellflugzeug-Vorführung.

Ich hatte vorher gelesen, dass Kinder ein Kuscheltier mitbringen konnten, das dann in einem der Modellflugzeuge einen Rundflug machen durfte. Lucas hatte deshalb seinen Dino mitgenommen, der mit anderen Tieren in ein Flugzeug gesetzt wurde, ein paar Runden über den Flugplatz drehte und anschließend sogar ein Zertifikat über seinen ersten Flug bekam.

Und Lucas bekam einen Lutscher. Was er noch besser fand als die Urkunde.

Anschließend waren wir im Nachbarort Vertheuil auf dem Herbst-Pflanzenmarkt Passiflore, wo wegen der fortgeschrittenen Uhrzeit schon alles wieder eingepackt wurde.

Ich konnte aber noch eine kleine Yucca rostrata kaufen, die ich in einen Kübel pflanzen will:

Im Frühjahr hatten wir auf diesem Pflanzenmarkt zwei Erdnusspflanzen gekauft, die recht schnell recht groß geworden sind. Nun habe ich sie aus der Erde gezogen:

Sie müssen jetzt erstmal ein wenig trocknen.

Leo hat außerdem Süßkartoffeln geerntet, die in sehr merkwürdigen Formen gewachsen sind:

Und jede Menge Quitten waren reif:

Lucas erledigt manche Sachen mit Begeisterung, die für uns eher nicht so spannend sind, wie zum Beispiel Staubsaugen oder mit der kleinen Akku-Sense Unkraut wegsensen. Sehr praktisch. Und nächstes Jahr kann er das alles alleine machen 😄 Einen Nachmittag ist er mit Leo auf dem Rasentrecker mähend durch den Garten gefahren.
Tagliatelle haben sie auch zusammen hergestellt:

Und natürlich musste er immer wieder Ellys Leine halten:

Der absolute Hit waren die Walkie-Talkies, die ich vor kurzem mal gekauft hatte. Sie waren bei fast jedem Spaziergang dabei, und auch auf den Spielplätzen, die wir besucht haben.
Die Musik-Sozialisation bei Lucas verläuft ebenfalls sehr zufriedenstellend, er sang häufig „I want to break free“ vor sich hin, zwar nicht mit genau den gleichen Worten wie Queen, aber immerhin.

Außerdem habe ich Paw Patrol kennengelernt, was ein etwas zweifelhaftes Vergnügen war. Wir haben abends je eine Folge geschaut, die glücklicherweise meist nur 10 Minuten dauern. Ich hatte vorher eine andere Kinder-Serie entdeckt namens Gigantosaurus, die ganz nett ist für die Altersgruppe, auch davon gab es abends meistens eine Folge. Blöderweise habe ich vorher nicht einen Extra-Netflix-Account dafür angelegt, so dass wir nun bei Netflix in der Übersicht überschwemmt werden mit Unmengen von Zeichentrick- und Animationsserien für Kinder 🙄

Am letzten Donnerstag hatte Gaston Geburtstag und ist nun schon 13 Jahre alt.

Es ist nicht so richtig zu erkennen, dass ich die Würstchen in Form einer 13 auf dem Leberwurst-Geburtstags-Toast angeordnet habe, aber das hat ihn eher nicht gestört.

Seit Donnerstag regnet und stürmt es. Neben einem der Weinfelder, die gerodet wurden, wurde der große Haufen mit den rausgerissenen Weinstöcken angezündet. Trotz des Regens brennt es weiter:

Freitag hat Leo sehr früh Lucas und T., der ihn zurück in die Schweiz gebracht hat, in strömendem Regen zum Flughafen nach Bordeaux gefahren.
Bei uns ist es nun wieder ziemlich still, niemand ruft mehr „Was machen wir jeeeetzt?“.
Freitag liefen den ganzen Tag Waschmaschine und Trockner, ich habe in diversen Blogs nachgelesen, was ich während der letzten zwei Wochen verpasst hatte, und habe am Wochenende angefangen, Liegengebliebenes zu bearbeiten.
Die blödsinnige Zeitumstellung am heutigen Sonntag hat bewirkt, dass ich nach nun geltender Winterzeit schon um kurz nach sechs aufgestanden bin, weil ich halt wach war. Und das frühe Dunkel-Werden am Abend mag ich auch gar nicht. Ich bin sehr dafür, dass diese zweimal jährliche Zeitumstellung abgeschafft wird.
Beim Hundespaziergang hat es heftig von oben geschüttet, und ich war komplett durchnässt. Ich hatte eine Regenjacke an, die ich vor kurzem über Vinted gekauft hatte – sie sieht gut aus, ist aber offensichtlich nicht dicht. Wäre das auch geklärt.
Nachmittags kam wieder die Sonne raus und jetzt, am Abend, ist der Himmel völlig klar, so dass der Vollmond gut zu sehen ist:

Die PHP-Sicherheitslücken übrigens, von denen seit Mittwoch überall berichtet wurde, hatten keine Auswirkungen auf meine Seiten. Diese liegen alle beim Hoster all-inkl, bei dem es bis jetzt keine Hinweise auf eine Ausnutzung der Sicherheitslücken gibt.

Bis nächsten Sonntag – voraussichtlich!

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