Gestern habe ich den ganzen Tag lang überhaupt nicht realisiert, dass der Fünfte ist. So weit ist es schon mit mir gekommen … Daher verlinke ich mein WmdedgT von gestern jetzt schnell noch bei Frau Brüllen.
Es ging gestern los mit sehr frühem (für unsere Verhältnisse) Aufstehen. Leo wollte eine Fahrradtour machen von Blaye nach Bordeaux, deshalb habe ich ihn um acht Uhr zur Fähre gefahren, die von Lamarque nach Blaye über die Gironde geht, über der grad die Sonne aufgegangen war, wie man oben sieht.

Nachdem ich ihn abgesetzt hatte, bin ich ein Stück weiter gefahren und dann mit den Hunden eine Runde gelaufen.

Auf dem Rückweg habe ich bei Aldi hier in der Nähe gehalten, um ein paar Sachen zu besorgen. Ich stieg aus und wollte die Tür zuschlagen, das funktionierte aber nicht. Sie schloss nicht, und bei näherer Inspektion des Schlosses sah ich, dass ein Teil vom Schließmechanismus im Weg war. Alles Rumgeprokele im Schloss mit dem Autoschlüssel nutzte nichts, und irgendein Werkzeug war nicht im Auto.

Also was tun? Nicht einkaufen, denn ich wollte das Auto nicht mit geöffneter Tür und den Hunden drin dort stehen lassen, sondern nach Hause fahren und die Tür dabei festhalten. Dieser Plan war zwar ziemlich bescheuert, aber was Besseres fiel mir nicht ein, und es hat tatsächlich geklappt. Ist ja zum Glück nicht weit bis zu uns. Zu Hause habe ich dann gegoogelt, wie man das Schloss wieder gängig bekommt, und es ist völlig simpel. Einfach am Türgriff ziehen, dann lässt sich die Verriegelung wieder nach oben schieben. Im Nachhinein habe ich mich gefragt, wieso ich nicht schon bei Aldi auf dem Parkplatz gegoogelt habe, aber egal. War sowieso nicht mein Tag gestern.
Dann Hühner gefüttert, geduscht, und zur Physiotherapie. Dort muss irgendwas in der Luft gewesen sein, ich bekam jedenfalls mehrere Nies-Anfälle – sehr merkwürdig. Während der Massage ließ das zum Glück nach.
Wieder zu Hause habe ich den Rest des Nachmittages am Schreibtisch verbracht. Leo hatte zwar seinen Standort auf Google Maps freigegeben, so dass ich sehen konnte, wo er war, irgendwann stoppte das aber, und der Punkt bewegte sich nicht mehr. Sein Handy-Akku war leer und die Powerbank funktionierte nicht. Als er mit Fahrrad im Zug saß, konnte er kurz ein Ladegerät ausleihen und mir schreiben, wann er ankam.
Kurz nach 20 Uhr holte ich ihn in Pauillac am Bahnhof ab.

Zu Essen gab es dann schnelle Spaghetti mit eingekochter Bolognese-Sauce, die nur aufgewärmt werden musste.

Danach waren wir nur noch müde und bald im Bett.