Da morgen der fünfte und somit „WmdedgT“-Tag ist, gibt es in dieser Woche schon am Samstag zu lesen, was hier so los war.
Vom Montag und Dienstag gibt es nicht viel zu erzählen, ich habe hauptsächlich am PC gesessen und eine Internetseite angepasst. Dienstag fand der Hundespaziergang mal nicht frühmorgens, sondern vormittags statt, dafür mit Barney (der kaum zu finden ist auf dem Foto). Hier mussten wir kehrt machen:

Mittwoch sind wir nach Bordeaux gefahren. Wir haben dabei zum allerersten mal die Brücke Chaban-Delmas überquert, deren Mittelteil nach oben gefahren werden kann, wenn große Schiffe darunter entlangfahren müssen/wollen.

Unser Ziel war ein Fotoladen auf der anderen Seite der Garonne, wo auch Fotoapparate repariert werden. Wir wollten noch einen letzten Versuch starten, die alte Spiegelreflex wieder zum Laufen zu bekommen, also sie dazu zu bringen, volle Batterien als voll zu erkennen, anstatt sie für leer zu halten. Der Typ in dem Laden war nicht allzu engagiert und sagte, es gäbe keine Ersatzteile mehr für den alten Apparat (das hatte ich ja vor kurzem in einem anderen Laden schonmal gehört), hat dann aber zum Testen Batterien eingelegt – und die Kamera funktionierte! Natürlich war ich sehr happy und habe sofort einen Satz dieser Batterien gekauft, die „Jupio“ heißen, nie gehört. Ziemlich teuer waren sie jedenfalls. Ich ging also zurück zum Auto, wo Leo wartete, und legte die neugekauften Batterien ein, um ihm zu zeigen, wie toll die Kamera wieder funktionierte. Das tat sie aber leider nicht, sondern sie zeigte wieder leere Batterien an. Also nochmal zu dem Laden. Diesmal trat ein weiterer Mann in Erscheinung, noch unfreundlicher als der erste. Er nahm die Kamera, ging mit ihr in einen hinteren Raum, kam wieder, und sie funktionierte. Er grummelte, er hätte die Batterien nochmal ausgetauscht. Warum er das nicht in meinem Beisein gemacht hat – keine Ahnung. Egal, sie funktioniert jedenfalls weiterhin. Mal sehen, wo wir dann demnächst Batterien dafür bekommen, ohne jedesmal nach Bordeaux zu den schlechtgelaunten Typen fahren zu müssen. Dieses Pentax-Modell ist leider bekannt dafür, dass sie sehr pingelig mit Batterien ist, und die Batterien, die ich früher mal gekauft hatte, gibt es nicht mehr.
In der Straße dort wuchsen Stockrosen aus dem Gehweg:

Anschließend waren wir noch im großen Auchan-Einkaufszentrum, und danach reichte es uns mal wieder bis auf weiteres mit dem Großstadttrubel.
Donnerstag: Diverses erledigt, wie z.B. das Fliegengitter in unserem Schlafzimmer erneuert. Das ist kein Fertig-Fliegengitter, sondern Gaze-Stoff, den ich an Klettband befestigt habe. Also erst Gaze zugeschnitten, unten einen Saum genäht, Bleiband in den Saum gezogen, neues Klettband an den Fensterrahmen geklebt, da das alte nicht mehr richtig hielt, Gaze am Klettband festgedrückt und überstehende Reste abgeschnitten. Fummelarbeit, ich mache das nicht gerne, deswegen war es auch schon lange überfällig.
Die Woche war bis Donnerstag nicht sehr heiß und teilweise recht wolkig. Freitag morgen war es auch noch so:

… aber ab jetzt geht es leider wieder aufwärts mit den Temperaturen, Anfang der Woche werden wir hier wieder knapp 40 Grad haben.
Heute, also Samstag, bin ich später aufgewacht als sonst, so dass wir erst um 9 Uhr losspaziert sind. Da war es in der Sonne schon kaum auszuhalten.

Nachdem es zwei Wochen gehalten hat, verschwindet mein Tattoo nun so langsam:

Schade, ich hatte mich schon so daran gewöhnt, dass ich nun überlege, ob ich nicht vielleicht doch ein richtiges Tattoo … Aber nein. Eigentlich hatte ich mich auch gar nicht wirklich daran gewöhnt – manchmal habe ich aus dem Seitenblick etwas dunkles da auf meinem Arm gesehen und dann hektisch darübergewischt, weil ich im ersten Moment dachte, da sitzt irgendein Insekt 😄
Eine Artischocke im Garten blüht. Nun kann man sie zwar nicht mehr essen, aber dafür sieht sie schön aus:

Einige der Hühner sind in der Mauser. Diese hier sieht deshalb aus, als hätte sie eine Glatze:

Bei den ersten Fotos mit der „reparierten“ Pentax kam mir eine Biene vor die Linse:

Na dann bis morgen.