Die 44. Woche 2026

Nun geht wieder die Zeit los, in der ich ständig Himmelsfotos vom Sonnenaufgang oder kurz davor zeige, siehe Foto oben. Das entstand am Donnerstag, draußen war alles in rosa Licht getaucht. Es sah wunderschön aus, aber nach ein paar Minuten war das ganze Spektakel verschwunden, und der Himmel war blaugrau mit Wolken.

Am Montag, den 26.10., war es genau 17 Jahre her, dass wir beim Notar den endgültigen Vertrag für unser Haus unterschrieben haben, hier habe ich damals darüber geschrieben. 17 Jahre – was für eine lange Zeit.
Damals konnten wir von der Haustür aus über die Hecke die Weinfelder und das Château Lamothe sehen, da waren noch keine Häuser oder Zäune im Weg (oder die Hecke, die jetzt halt auch höher ist):

Im Gegensatz zu damals war der Montag in dieser Woche ein ganz normaler Tag, mit Physiotherapie und anschließendem Einkauf. Unter anderem habe ich Vogelfutter gekauft. Daneben im Regal lagen Mehlwürmer, die habe ich auch mitgenommen, da ich dachte, dass die Vögel die bestimmt gerne mögen.

Aber weit gefehlt. Als ich Dienstag morgen einige der Würmer auf das Futter im Vogelhäuschen gestreut habe, traute sich kein Vogel mehr in das Haus hinein, manche flatterten Kolibri-artig drumherum oder setzten sich auf das Rankgitter daneben – offensichtlich waren ihnen die Würmer nicht geheuer. Ich habe sie dann nach ein paar Stunden aus dem Futter rausgefischt und den Hühnern gegeben; die hatten zwar keine Angst davor, aber so wirkliche Begeisterung zeigten sie auch nicht. Dann eben nicht. Essen wir sie halt selbst 🤢

Vormittags beim Spaziergang:

Am letzten Sonntag auf dem Blumenmarkt hatte ich mich mit einer Frau unterhalten, die eine kleine Galerie in Nachbarort Vertheuil leitet. Sie hatte Interesse an meinen Fotos, daher haben wir uns für Dienstag Nachmittag verabredet. Zu diesem Treffen habe ich ein paar meiner Bilder mitgenommen, die ihr sehr gefallen haben. Einige hat sie gleich dabehalten, ein paar andere hatten noch keine Befestigungen, die bringe ich ihr nächste Woche noch vorbei. Die Bilder werden dann für drei Monate dort in der Galerie hängen. Vermutlich wird es im Dezember eine Vernissage geben. Ich freue mich sehr 🙂
Früher kannte ich übrigens den Begriff Vernissage nur als Eröffnung einer Ausstellung, hier findet eine Vernissage aber häufig erst eine Weile nach Ausstellungsbeginn statt, mit Gästen, Essen und Trinken. Also eher eine Midissage.

Am Mittwoch beim Spaziergang sah ich, dass der Haufen mit den in Brand gesetzten Weinstöcken, von dem ich letzte Woche schon ein Foto gezeigt hatte, immer noch vor sich hin qualmte, trotz all des Regens zwischendurch. Schon beeindruckend. Wenn man ganz genau hinschaut, sieht man die kleine blaue Rauchsäule:

Der Donnerstag verging ohne nennenswerte Ereignisse.

Freitag früh zeigte das Thermometer, das draußen auf dem Tisch liegt, 0 Grad an, aber ich glaube, es funktioniert nicht mehr richtig. Es war zwar knackig kalt, laut Météo France hatten wir aber immerhin 4 Grad. Außerdem war es leicht nebelig:

Der Nebel verzog sich bald und der Himmel war den ganzen Tag lang wolkenlos:

Nachmittags war ich in der Apotheke im Ort und habe mich gegen Grippe und Covid impfen lassen. Abends tat dann der Grippe-Arm etwas mehr weh als der Covid-Arm.

Samstag morgens zuerst ein längerer Spaziergang im Nebel.

Ab mittags war ich dann ziemlich schlapp und hatte Kopfschmerzen. Letztes Jahr ging es mir am Tag nach der Impfung genauso (wie ich hier im Blogarchiv nachgelesen habe). Ich habe deshalb den Nachmittag auch wieder auf dem Sofa verbracht und mich vom TV berieseln lassen. Genau gesagt von Martin Rütter – es baut sehr auf, seine Sendungen zu schauen, denn darin geht es immer um Hunde, die noch schlimmer sind als unsere 😂

Leo hatte ein neues Thermometer mitgebracht, aber offensichtlich habe ich dem alten (Thermometer) Unrecht getan, denn das neue zeigte heute Morgen genauso viel bzw. wenig an wie das alte, knapp unter 0 Grad:

Ja, erkennt man leider nicht auf dem alten gelben, muss man mir halt so glauben. Wenigstens haben wir nun wieder eins, das man gescheit ablesen kann.
Heute ging es mir schon wieder besser, und der Himmel war auch wieder blau.
Wegen der nächtlichen Temperaturen habe ich ein paar Pflanzen ins Gewächshaus umgesiedelt, Leo hat den Flaschenbaum ins Haus geschafft – noch ist er nicht zu groß:

Ein paar Fotos aus dem Garten:
Das Mini-Orangenbäumchen hat in diesem Jahr wieder Früchte, noch leicht grün:

Jede Menge Ringelblumen blühen gerade in den Blumenbeeten – ziemlich spät, oder? :

Ein Pilz-Kunstwerk vor dem Haus:

Kommentare:

  1. Hallo Barbara
    Immer wieder wunderschön, deine Himmelsfotos. Ich schau mir die gerne an. So hab ich wenigstens jede Woche etwas Frankreich zum schauen. Denn wir fahren erst im nächsten Jahr wieder Richtung Bretagne. Da freu ich mich aber schon jetzt drauf… ;-)

    Falls ihr Igel im Garten habt, die lieben Mehlwürmer!! (Jedenfalls hier bei uns… *ggg*)

    Ich wünsche Dir einen guten Start in den neuen Monat.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz, Silvia

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